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28.
Juni
2023

Heartily welcome! / Herzlich willkommen!

ENGLISH
 
“If I had known back then…”
A few days ago I heard this from a musician: «If I had known back then, when I was in a crisis, that there is a network of Christian musicians – that would have been a great help to me!»  Time and again, we hear similar things. And each time it gives me a jolt, and I ask myself: am I doing enough to enable others to have access to a network, or to let them know about other artistic networks?

“I found a real family here!”
Here are some further voices from our collection of quotations:
·      «Here I am experiencing for the first time that the two most important areas of my life meet: faith and art.»
·      «The interaction with Christians in my field enrich and help me.»
·      «I had always thought I was the only Christian artist in the world. Now I see that that’s not true!»
·      «I have found a real family here!»
·      «During my studies, a prayer group was already extremely helpful to me.»
·      «As a result, doors have opened for me in ways I would not even have dared to dream of.»
·      «Here I have experienced spiritual counselling that has helped me.»
·      «Thanks to the network, we managed to start activities locally. During this, we receive stimulus and help from the larger network.»

Understandable reservations…
It is interesting to note, however, that as soon as you invite people into a network, you may hear mistrust and reservations:
·      «I am in a church. That‘s enough for me.»
·      «I already belong to many other networks.»
·      «I don’t have time.»
·      «I get in contact when I need it.»
·      «I have something against a Christian subculture.»
·      «I have something against the label «Christian» in connection with art.»
·      «My art takes me on paths outside the Christian scene. I don‘t need the amateurish Christian art scene.»
·      «I don‘t want to be known in the art scene as a Christian. That would not be wise for me and my career.»

…and some answers
These reservations – they are easy for us to understand. It would be good to discuss them point by point. Perhaps a couple of key thoughts are enough:
·      a network among Christian artists is not a church. Churches need complementary activities. Just think of the humanitarian help organisations or Christian media.
·      We are not talking about a Christian subculture.
·      The focus of Christian artists’ movements is not exclusively on «Christian art»…
·      …and certainly not on amateur art if the network consists of professional artists.
·      Nor does one immediately become publicly known as a Christian when one joins. And, finally, one is free to invest as much time as one wishes and is able.

Blessings through networking
With our TUNE INs, we always provide spiritual encouragement or a theological reflection on the topic of art. So today’s topic seems to break with this pattern. Or perhaps not?
In our work at Crescendo, we have long been aware of this fact: networking, no matter how boring it can get, because it often involves sending emails or entering addresses in Excel lists, is certainly a spiritual ministry. With it, we serve other artists. For we invite them to enter relationships with others that do good (or, in pious language, bring blessing).
And then, of course, we can take further steps so that the relationships do not remain just virtual, but rather introduce into the network a spiritual dynamic moved by God’s love.

You are warmly invited to help!
And just a final word: who are «we»? Fundamentally, it means everyone involved in the network. You are warmly invited to join in and help!
A practical question: to which of my colleagues can I talk about the network over a cup of coffee let them know they are heartily welcome?
Or to whom can I send a personal email with a relevant link?

PS: At www.crescendo.org and www.artsplus.info (intl. network of Christian art initiatives  with further links) there is information you can pass on to others.

Text: Beat Rink / Translation: Bill Buchanan


Photo from a Crescendo meeting in Porto in April 2023
Foto von einem  Crescendo-Treffen  in Porto im April  2023


DEUTSCH
  
«Wenn ich damals gewusst hätte…»
Vor einigen Tagen sagte mir eine Musikerin: «Wenn ich damals, als ich in einer Krise war, gewusst hätte, dass es ein Netzwerk christlicher Musikerinnen und Musiker gibt, – das hätte mir sehr geholfen!»  Immer wieder hören wir Ähnliches. Und jedes Mal zucke ich zusammen und frage mich: Tue ich genug, um anderen Zugang zu unserem Netzwerk zu ermöglichen oder sie auch auf andere Künstler-Netzwerke hinzuweisen?

«Ich habe hier eine wirkliche Familie gefunden!»
Einige weitere Stimmen aus unserer Zitaten-Sammlung:
·      «Ich erfahre hier zum ersten Mal, dass die beiden wichtigsten Bereiche meines Lebens zusammenkommen: Glaube und Kunst.»
·      «Der Austausch mit Christen in meinem Bereich bereichert mich und hilft mir.»
·      «Ich dachte immer, ich sei die einzige christliche Künstlerin auf der Welt. Ich merke: Das stimmt nicht!»
·      «Ich habe hier eine wirkliche Familie gefunden!»
·      «Schon im Studium hat mir ein Gebetskreis extrem geholfen.»
·      «Türen sind dadurch vor mir aufgegangen, von denen ich nicht einmal zu träumen gewagt hätte.»
·      «Ich habe hier Seelsorge erfahren, die mir geholfen hat.»
·      «Dank des Netzwerks konnten wir mit einer lokalen Arbeit beginnen. Dabei bekommen wir Impulse und Hilfe aus dem grösseren Netzwerk.»

Verständliche Vorbehalte…
Interessanterweise gibt es aber, sobald man andere in ein Netzwerk einlädt, Misstrauen uns Vorbehalte: Zum Beispiel:
·      «Ich bin in einer Kirche. Das genügt mir.»
·      «Ich bin schon in vielen anderen Netzwerken drin.»
·      «Ich habe keine Zeit.»
·      «Ich schliesse mich an, wenn ich es brauche.»
·      «Ich habe etwas gegen eine christliche Subkultur.»
·      «Ich habe etwas gegen den Stempel «christlich» im Zusammenhang mit Kunst.»
·      «Mit meiner Kunst bin ich ausserhalb der christlichen Szene unterwegs. Ich brauche die dilettantische christliche Kunstszene nicht.»
·      «Ich möchte in der Kunstszene nicht als Christ bekannt werden. Das ist für mich und meine Laufbahn nicht weise.»

…und einige Antworten
Diese  Vorbehalte – wir verstehen sie gut. Man müsste sie nun Punkt für Punkt diskutieren. Ein paar Stichworte sollen genügen:
·      Ein Netzwerk unter christlichen Künstlerinnen und Künstlern ist keine Kirche. Kirchen brauchen nämlich Ergänzungen. Denken wir nur an die Hilfswerke oder an christliche Medien.
·      Es geht dabei auch nicht um eine christliche Subkultur.
·      Es geht bei christlichen Künstlerbewegungen auch nicht ausschliesslich um «christliche Kunst»…
·      … und schon gar  nicht um Dilettantismus, wenn das Netzwerk aus professionelle Künstlerinnen und Künstlern besteht.
·      Man wird auch nicht gleich öffentlich als Christ bekannt, wenn man sich anschliesst. Und schliesslich: Man kann so viel Zeit geben, wie man möchte und kann.

Segensreiches Netzwerk
In unseren TUNE INs geben wir jedes Mal eine geistliche Ermutigung oder eine theologische Betrachtung zum Thema Kunst weiter. Das Thema von heute scheint da ziemlich aus dem Rahmen zu fallen. Oder doch nicht?
In unserer Arbeit bei Crescendo merken wir seit langem: Netzwerk-Arbeit, und sei sie noch so langweilig, weil es oft um das Verschicken von Mails oder um das Eintragen von Adressen in Excel-Listen geht, ist eine geistliche Arbeit. Wir dienen damit anderen Künstlerinnen und Künstlern. Denn wir laden sie ein, gute (und fromm gesagt: segensreiche) Beziehungen mit anderen einzugehen. Und natürlich können wir dann noch einiges mehr tun, damit die Beziehungen nicht nur virtuell bleiben und damit im Netzwerk eine geistliche, von Gottes Liebe bewegte Dynamik entsteht.

Hilfst du mit? Herzlich willkommen!
Noch ein letztes Wort: Wer sind «wir»? Eigentlich sind damit alle gemeint, die im Netzwerk sind. Herzlich willkommen, da mitzuhelfen!
Eine praktische Frage : Welchen von meinen Kolleginnen und Kollegen  kann ich bei einer Tasse Kaffee vom Netzwerk erzählen und ihnen sagen, dass sie herzlich willkommen sind?
Oder wem kann ich eine persönliche Mail mit einem entsprechenden Link schicken?

PS: Auf www.crescendo.org und www.artsplus.ch / www.artsplus.info (intl. Netzwerk christlicher Kunst-Initiativen mit vielen weiteren Links) gibt es Informationen zum Weitergeben.

Text: Beat Rink

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Künstlerportrait

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Heike Röhle

Bildende Kunst
Geboren 1969 in Hof (D)/ Studium an der Universität Hildesheim: Malerei/Druckgrafik, Literatur, Theater/ lebt und arbeitet in der Nähe von Bern (CH)/ /arbeitete an verschiedenen Institutionen und Museen als Kunstvermittlerin/ 2014 Gründung von KUNSTSPIEL /seit 2017 verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen
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