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03. August 2015

Empfehlung: Dokumentarfilm “Helden, die keine sein wollten”

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Ein Film von Tom Sommer, ARTS+ Mitglied seit 2015.

Sie versteckten Juden, Dienstverweigerer und andere Verfolgte während dem Zweiten Weltkrieg – und riskierten dabei ihr eigenes Leben. Wer waren diese Menschen, die Nachkommen der protestantischen Bevölkerung im Herzen Frankreichs? Waren sie Helden? Was gab ihnen die Zivilcourage, sich den Nazis und deren Kollaborateuren zu widersetzen? Und was ist von dieser inneren Einstellung heute noch geblieben?

Zum Hintergrund: Der 2. Weltkrieg ist ein düsteres Kapitel in der Menschheitsgeschichte. Verrat, Diskriminierung, Verfolgung und totale Vernichtung. Doch mitten in der Dunkelheit finden sich auch Lichter der Hoffnung – Menschen, die sich unter Todesgefahr für Verfolgte einsetzten. Mitten in Frankreich auf dem “Plateau du Vivarais-Lignon” wurden über 3000 jüdische Flüchtlinge und andere Verfolgte vor dem sicheren Tod durch die Nazis und deren Kollaborateure gerettet – ein Beispiel aussergewöhnlicher Zivilcourage. Ein Schweizerisches Filmteam ging aud Spurensuche.

Der 70‐minütige Dokumentarfilm geht um Zivilcourage, Judenrettung und Flüchtlingshilfe. Nach der erfolgreichen Premiere Ende Juli stehen nun drei Kinovorführungen bevor. Der Filmtrailer gibt einen kleinen Einblick.

Ein Film gegen das Vergessen und Schweigen: Vorbilder von damals für unsere Herausforderungen heute. Pfarrer André Trocmé bringt es auf den Punkt – und sein Satz sollte zum Programm werden: “Wir wissen nicht, was ein Jude ist. Wir kennen nur Menschen.” Ein Beispiel aussergewöhnlicher Zivilcourage. Als Schweizerisches Filmteam gingen Tom Sommer, ARTS+ Mitglied seit 2015, auf Spurensuche.

Die Empfehlung der Redaktion: Ein Film von Tom Sommer, ARTS+ Mitglied seit 2015. Jetzt im Kino oder auf DVD.

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