10. August 2016

Von der hohen Kunst der Gleichnisse

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Choreography by Balanchine. Prodigal Son 4/4 Wenn wir nach Kunst in der Bibel fragen, nennen wir meist die Psalmen, die Sprüche oder dann Texte über den Bau der Stiftshütte oder des Tempels. Zu den herausragenden Kunstformen der Bibel gehören aber auch die Gleichnisse von Jesus. Wer möchte bestreiten, dass Jesus nicht ebenso wie ein grosser Künstler es fertig brachte, mit grosser Anschaulichkeit…
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20. Juli 2016

Amadeus: Im Griff der Bedürftigkeit

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Hast du schon den Film Amadeus gesehen? Man sollte ihn nicht als wahrheitsgetreue Verfilmung von Mozarts Leben betrachten. Aber der Film lehrt uns etwas, was für jeden Künstler von grundlegender Bedeutung ist. Der Film handelt von Antonio Salieri, dem Wiener Hofkomponisten aus Italien, der sowohl vom Volk als auch vom Kaiser für seine Kunst geliebt wird. Für den tiefgläubigen Salieri ist sein Erfolg der…
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13. Juli 2016

Kennst du deinen geistlichen Dienst?

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Gaben Künstler sind sich üblicherweise ihrer Stärken recht gut bewusst – sie wären sonst nicht zu dem geworden, was sie sind. Gleichzeitig müssen christliche Künstler im Blick auf ihr ‘Leben im Glauben’ darüber nachdenken, worin ihr “Dienst” besteht, um einen Ausdruck aus der Bibel zu gebrauchen. Talente sind Schöpfungsgaben – das bedeutet, dass jeder Mensch Talente hat, weil dies zur göttlichen Schöpfung gehört. Man muss…
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13. Juli 2016

Lieben bis es schmerzt

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„Und wenn dich jemand nötigt eine Meile zu gehen, so gehe mit ihm zwei…“ (Matthäus 5, 41) Zur Zeit von Jesus konnten die Römer einen Nichtrömer zwingen, eine Meile weit zu gehen, um den Weg zu zeigen. Oder um Gerätschaften zu tragen – wie Simon von Kyrene, der das Kreuz von Jesus schleppen musste (Matthäus 27,32). Und da sagt Jesus: Geh zwei Meilen!…
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13. Juli 2016

Hatte Paulus ein psychisches Problem?

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1. Korinther 9, 16-23„Den Juden bin ich ein Jude geworden… den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden…“ Warum konnte Paulus solche Sätze sagen, die jeden Psychiater auf den Plan rufen müssten? Litt dieser Mann nicht einem massiven Persönlichkeitsverlust oder zumindest an einer Identitätskrise? Oder tauchte bei ihm vielleicht ganz massiv der sogenannte Chamäleon-Effekt auf, der viele dazu bringt, Gesten und Redeweisen anderer…
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20. Juni 2016

Ersatzspieler

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In fast jedem Fussballspiel kann man beobachten, dass Trainer irgendwann einige Spieler durch Ersatzspieler eintauschen. Meistens passiert das in der zweiten Hälfte des Spiels. Entweder sollen dadurch erschöpfte Spieler abgelöst oder die Spieltaktik verändert werden. Findet so ein der Wechsel statt, dann findet sich der Ersatzspieler in einem Spiel wieder, dass vor etwa einer Stunde ohne ihn begonnen hat. In dieser Zeit ist…
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13. Juni 2016

Wenn Gottes Geist (auch heute noch) durch Musik wirkt…

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David spielt für Saul – eine Plastik des Bildhauers Alexander Zschokke (Standort: Elisabethenstrasse Basel) Samuel 16, 14-23 Nachdem David zum zukünftigen König gesalbt wurde, trieb es ihn wieder zurück in die Abgeschiedenheit. Er suchte nicht die „grosse Bühne“ (s. TUNE IN 172). Aber sein erster Auftritt kam schon bald: sein Auftritt als Musiker! Sein Publikum war von allerhöchstem Rang: Der König Saul. Dieser…
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06. Juni 2016

Wenn Gott die Inspiration wegnimmt und wieder schenkt.

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Erfahrungen des Rappers JMI Aufwachen, Musik hören… Frühstücken, Musik hören. Arbeiten, Musik hören. Nach Hause kommen, Musik hören. Das war mein Leben als Lehrling. 80 000 Songs nannte ich mein eigen. Jede Minute füllte ich mit Musik. Entweder ich hörte sie, oder ich machte sie selbst.Jeden Tag schrieb ich meine Rhymes (Raptexte), war gerade dabei, mein erstes Album zu produzieren, gab immer mehr Konzerte. JMI,…
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31. Mai 2016

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist, der HERR aber sieht das Herz an.

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Im TUNE 171 Mal haben wir Samuel 16 auf die Künstler und auf die Frage nach dem Erfolg bezogen. Der Prophet Samuel soll unter den Söhnen Isais den König Israels auswählen. Da ist einer schöner und kräftiger als der Andere…David aber wird von den Schafen weggeholt und macht auf den ersten Blick keinen grossen Eindruck. Aber Gott sieht sein Herz – und das ist entscheidend!…
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25. Mai 2016

Wann habe ich endlich Erfolg?

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Es wäre eigenartig, wenn Künstler sich nicht fragen würden: „Habe ich Erfolg?“ – „Schätzt man meine Kunst?“ Die Frage kann sich auch zuspitzen: „Wann endlich entdeckt man mich?“ – „Ich bin so gut. Niemand erkennt mein riesiges Talent. Was muss ich tun, damit man mich entdeckt?“ Die Linie zwischen gesundem und ungesundem Erfolgsstreben ist dünn. Manchmal merken wir: „Jetzt habe ich die Linie überschritten. Jetzt…
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16. Mai 2016

‘Wir alle hören sie in unserer eigenen Muttersprache reden’

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Vor einigen Jahren hatte ich das Vorrecht, mit einem niederländischen Chefdiplomaten einen Lunch zu essen. Auf meine Frage, was die erste Vorbedingung für eine Diplomatenkarriere wäre, meinte er ohne zu zögern: “Man muss viele Sprachen lernen.” Er erklärte mir, dass sich die meisten Menschen viel ungezwungener benehmen, wenn sie sich in ihrer eigenen Sprache unterhalten können. Denn der Stress, ihre Gedanken und Anliegen in…
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11. Mai 2016

Ich hebe meine Augen auf… (Psalm 121)

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Ein Lehrer meinte kürzlich: „Es ist schwierig, Schüler auf einem Klassenausflug auf die Schönheiten der Natur aufmerksam zu machen. Sie blicken höchstens mal kurz von ihrem iphone auf und werfen einen flüchtigen Blick auf die herrliche Landschaft, um gleich danach wieder hinter dem iphone zu versinken.“ Aber empören wir uns nicht zu schnell darüber. Stehen wir nicht alle in der Gefahr, mit gesenktem Blick durch…
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04. Mai 2016

גֵּר – der Fremde

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Das vorherrschende gesellschaftspolitische Thema in Europa ist zur Zeit die Flüchtlingskrise. Damit verbunden sind viele schwierige Fragen. Zum Beispiel jene nach der Integration von radikalen Muslimen. In einer Schule bei Basel weigerten sich kürzlich zwei Schüler, ihrer Lehrerin die Hand zu geben – aus religiösen Gründen. Solche Entwicklungen geben zu Sorgen Anlass. Aber auf der anderen Seite bereitet die aufkommende, zum Teil sehr gewalttätige Fremdenfeindlichkeit…
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28. April 2016

Grüne Tafeln

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Michel Quoist war ein französischer Priester, Autor und Wissenschafter. Er doktorierte über die soziologischen Strukturen der Altstadt von Rouen. 1954 veröffentlichte er das Gebetsbuch “Prières” (auf deutsch erschienen unter dem Titel “Herr, da bin ich”, englisch „Prayers of Life“), das seither in 27 Sprachen übersetzt und zu 2.5 Mio Exemplaren verkauft wurde, gefolgt von weiteren Büchern. Quoists Gebetstexte stellen immer den Bezug zu erlebter…
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14. April 2016

Gedanken zu Kunst und Gnade – Teil 4

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„Kunst gibt (wie Gott) dem Unnützen Wert, dem Wertvollen Nutzen, dem Nützlichen zweckfreie Schönheit zurück.“ Wir fragen uns: Stimmt diese Aussage in der letzten Zeile: „Kunst gibt dem Nützlichen zweckfreie Schönheit zurück“? In TUNE IN 165 war die Rede davon, dass Gott uns Anteil an seiner Herrlichkeit (Schönheit) gibt, ohne diese Gnade an eine Bedingung zu knüpfen oder uns damit auf Leistung zu „programmieren“. Im Gegenteil:…
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02. April 2016

Gedanken zu Kunst und Gnade – Teil 3

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„Kunst gibt (wie Gott) dem Unnützen Wert, dem Wertvollen Nutzen, dem Nützlichen zweckfreie Schönheit zurück.“ Dieser letzte Teil des bereits in TUNE IN 163 und 164 behandelten Aphorismus behauptet: Gottes Gnade, die aus Liebe kommt, verleiht „Schönheit“. Diese Schönheit ist zweckfrei. Das heisst: Der sich nützlich machende, Frucht bringende Mensch wird von Gott nicht aufgrund seines Dienstes für wertvoll erachtet und geliebt. Und er selbst definiert…
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24. März 2016

Gedanken zu Kunst und Gnade – Teil 2

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„Kunst gibt (wie Gott) dem Unnützen Wert, dem Wertvollen Nutzen, dem Nützlichen zweckfreie Schönheit zurück.“ “Kunst gibt (wie Gott) Dem Wertvollen Nutzen…” Stimmt diese Aussage? Gibt Kunst dem Wertvollen Nutzen? Und Gott: Hilft er uns Menschen, nachdem er uns das Prädikat „wertvoll“ verliehen hat (siehe TUNE IN 163), „nützlich“ zu sein? Als Protestant kenne ich eine seltsame Zurückhaltung, wenn es im Zusammenhang mit Glauben um „Nutzen“ geht….
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14. März 2016

Gedanken zu Kunst und Gnade – Teil 1

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„Kunst gibt (wie Gott) dem Unnützen Wert, dem Wertvollen Nutzen, dem Nützlichen zweckfreie Schönheit zurück.“ Stimmt dieser Aphorismus? Gibt es wirklich eine solche Gemeinsamkeit zwischen Kunst und Gott, deren Triebkraft man „Gnade“ nennen könnte? Wir schauen in dieser Woche die erste Aussage an: „Kunst gibt (wie Gott) dem Unnützen Wert“ und wenden uns in den nächsten TUNE INs den weiteren Zeilen zu. In der deutschen…
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09. März 2016

Wir brauchen unbedingt Schönheit !

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Die nachfolgende Geschichte, die das Ehepaar Donald und Laura Malcom-Eastman in der Crescendo-Zeitschrift Nr.83 erzählt hat, ist nicht nur für Menschen in Afghanistan relevant, wo die beiden Künstler einen wunderschönen „Garden of Peace and Hope“ initiiert und umgesetzt haben. Die Idee dieses Projekts ist überall gültig, wo Schönheit fehlt. Und die Geschichte zeigt uns: Gott möchte, dass wir Schönes schaffen – als Zeichen seiner…
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01. März 2016

“Wer von diesem Wasser trinkt…”

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„Wer von diesem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, der wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm gebe, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.“ (Johannes 4,14) Es kommt vor, dass uns Gott, während wir beten, einen inneren Eindruck schenkt. Dieser kann sogar als inneres Bild oder als ein Ablauf…
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17. Februar 2016

Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf. Matthäus 18.5

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In dieser Woche findet in Birmingham die internationale “Crescendo Musiklehrer-Konferenz” statt. In einem Grusswort an die Konferenzteilnehmer schreibt Helena Maffli, die Präsidentin der EMU (= European Music School Union, welche 6000 Musikschulen, 150.000 Lehrer und 4 Millionen Studenten repräsentiert): „Alle Musiklehrer, wo immer sie tätig sind, erfüllen einen Auftrag, der für unsere Gesellschaft enorm wichtig ist. Musikalische Erziehung fördert nicht nur die einzelne Persönlichkeit, sondern…
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09. Februar 2016

Kann man mit Künstlern heute noch über den Glauben reden?

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Ein lieber Freund hat mir nach dem letzten TUNE IN-Text, in dem Bezug genommen wurde auf Alfred Döblins Bekenntnis zum christlichen Glauben, eine Mail geschickt. Es ist der Künstler Stephan Jon Tramèr, dessen Homepage man mit grossem Gewinn besucht (http://www.stephan-jon-tramer.ch). Hier ein Auszug aus seiner Mail, die sehr zum Denken anregt: „Vielen Dank für die Döblin-Geschichte. Ich schäme mich des Evangeliums nicht. Ich schäme…
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03. Februar 2016

Ein Skandal in Santa Monica

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“Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der daran glaubt…” (Römer 1,16) Anlässlich des 65. Geburtstages von Alfred Döblin traf sich am 14. August 1943 – im kleinen Theatersaal von Santa Monica (Kalifornien) ein illustrer Kreis von deutschen Emigranten, vor allem Schriftsteller. Alfred Döblin war der Verfasser des vielgepriesenen expressionistischen Romans „Berlin Alexanderplatz“. Unter den Gästen befanden…
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22. Januar 2016

„Zur Freiheit hat uns Christus befreit“ (Galater 5,1)

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Ein schlecht recherchierender Kriminalkommissar Kann man sich über einen glänzend geschriebenen, spannenden Kriminalroman aus der Hand eines bedeutenden Schriftstellers ärgern? Man kann! Zum Beispiel, wenn der vielgepriesene Schweizer Theater- und Romanautor Hansjörg Schneider im Buch „Hunkelers Geheimnis“ (das übrigens gerade in unserem Stadtteil spielt!) schreibt: „Er spazierte durch die Missionsstrasse Richtung Innenstadt, vorbei am Park der Basler Mission. Ein riesiges Gebäude inmitten hoher Bäume. Er…
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13. Januar 2016

Die Botschaft in Alfred Manessiers “Favelas”

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Ich bin in einem Künstlerhaus aufgewachsen, in dem das Werk des französischen Malers Alfred Manessier (1911-1993) eine grosse Rolle spielte. Dessen Bilder und Glasscheiben, die der „lyrischen Abstraktion“zugeordnet werden, faszinierten auch mich bereits als Kind – wie eben Kinder von interessanten Formen und Farben begeistert sind. Die Tiefe im Schaffen Manessiers entdeckte ich erst später. Alfred Manessiers doppelte Bekehrung Jérôme Cottin, Professor für praktische Theologie an…
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28. Dezember 2015

Psalm 96

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Psalm 96 für Piano Solo von Peter Bannister Singt dem Herrn ein neues Lied! Alle Länder der Erde, singt zur Ehre des Herrn! Singt für den Herrn und preist seinen Namen, verkündet Tag für Tag, dass er uns Rettung schenkt! Erzählt unter den Nationen von seiner Herrlichkeit, unter allen Völkern von seinen Wundern! Denn groß ist der Herr, und ihm gebührt das höchste Lob. Ehrfurchtgebietend steht…
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23. Dezember 2015

Ein spezielles Wiegenlied für das Christkind

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Zur Alt-Arie (Nr. 19) im Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach (1685-1750) Ein grossartiger Kantatenzyklus Neben Georg Friedrich Händels „Messias“ ist es das zur Weihnachtszeit am meisten erklingende Werk klassischer Musik: dieser gewaltige Kantatenzyklus, den der Leipziger Thomaskantor für sechs aufeinanderfolgende Festtage zur Jahreswende 1734/35 komponiert hat, und der als untypisches „Oratorium“ jeden Konzertabend sprengt. Ein Dirigent, will er nicht gleich zwei Abende bestreiten, muss…
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16. Dezember 2015

Zwiegespräch an der Krippe

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Manchmal sind gerade die schlichtesten und einfachsten Weihnachtsgeschichten die schönsten. Hier für die Woche zum 3.Advent eine solch schlichte Geschichte. Ein kleiner Junge besucht um die Weihnachtszeit seinen Großvater. Er schaut zu, wie der Großvater an einer Krippenfigur schnitzt. Einige andere Figuren der Weihnachtsgeschichte stehen schon fertig auf dem Tisch. Der Junge wird müde, legt den Arm auf den Tisch, und zuschauend schläft…
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28. Oktober 2015

“Lobt ihn, den Herrn der Milchstraßen”

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Der Psalm 150, den wir in TUNE IN 146 “Alles, was Odem hat, lobe den Herrn” – etwas genauer betrachtet haben, fand in der Musikgeschichte ein grosses Echo. Dies ist verständlich, denn er ruft mit wenigen Worten alle Instrumente (die kultischen wie die nicht-kultisch gebrauchten) auf zum Lob Gottes. Entsprechend lang ist die Liste der Vertonungen. Sie reicht von Schütz über Bruckner…
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19. Oktober 2015

Alles, was Odem hat, lobe den Herrn

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TUNE IN 146: Alles, was Odem hat, lobe den Herrn - Glasfenster von Marc Chagall über Psalm 150 / Kathedrale von Chichester, England
1 Hallelujah. Lobt Gott in seinem Heiligtum, lobt ihn in seiner starken Feste. 2 Lobt ihn um seiner machtvollen Taten willen, lobt ihn in seiner gewaltigen Grösse. 3 Lobt ihn mit Hörnerschall, lobt ihn mit Harfe und Leier. 4 Lobt ihn mit Trommel und Reigentanz, lobt ihn mit Saiten und Flöte. 5 Lobt ihn mit klingenden Zimbeln, lobt ihn mit schallenden Zimbeln. 6 Alles, was Atem hat, lobe den…
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13. Oktober 2015

Warum lässt Gott uns manchmal (künstlerisch) scheitern?

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TUNE IN 145: Warum lässt Gott uns manchmal (künstlerisch) scheitern?
Ein für seine Predigtgabe bekannter finnischer Pfarrer hielt in einer grossen Kirche eine Abdankung. Es wurde um eine berühmte Persönlichkeit getrauert, und die Christen erwarteten eine Predigt, die alle berühren würde. Der Pfarrer begann in gewohnter Weise mit einer ausgezeichneten Rede. Aber auf einmal brach der rote Faden ab. Ein völlig neuer Gedanke tauchte auf, und machte, ohne gross entfaltet zu werden, schon einem nächsten…
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04. Oktober 2015

Wir sind mehr als Stachelschweine

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TUNE IN 144: Wir sind mehr als Stachelschweine. Arthur Schopenhauer (1788 - 1860)
In der Predigt unserer  Kirche Kreativ der vergangenen Woche ging es u.a. um folgende Parabel von Arthur Schopenhauer (1788 – 1860). “Eine Gesellschaft Stachelschweine drängte sich en einem kalten Wintertage recht nah zusammen, um sich durch die gegenseitige Wärme vor dem Erfrieren zu schützen. Jedoch bald empfanden sie die gegenseitigen Stacheln, welches sie dann wieder von einander entfernte….
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28. September 2015

Was kommt nach der Postmoderne?

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TUNE IN 143: Was kommt nach der Postmoderne? Jan Vermeer, The Milkmaid 1658–1660
Den schottischen, in Würzburg lebenden Musiker Bill Buchanan kennen unsere Leser als Übersetzer. Hier möchten wir ihn selber näher vorstellen und seine Ansichten zum Thema “Schönheit” erfahren.   (mehr …)

21. September 2015

Was kommt nach der Postmoderne?

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Peter Fischli & David Weiss: Mick Jagger und Brian Jones gehen befriedigt nach Hause nachdem sie “I can’t get no satisfaction” komponiert haben. Plötzlich ist diese Übersicht (1981) eine Sammlung von ungebrannten Tonfiguren, die…
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14. September 2015

Gedanken zum 80. Geburtstag von Arvo Pärt

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“Fürwahr, meine Seele ist still und ruhig geworden wie ein kleines Kind bei seiner Mutter; wie ein kleines Kind, so ist meine Seele in mir.” (Psalm 131,2) (mehr …)

07. September 2015

Auch für Künstler sehr wichtig – “Familie”

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Heute ist ein Wort hoch im Kurs, das man eigentlich schon längst abgeschrieben hat: “Family!” Menschen suchen eine Familie. Nicht unbedingt ihre eigene Herkunfts-Familie, sondern den Zusammenschluss mit einer Gruppe, in der sie sich akzeptiert fühlen , wo sie “sich selber” sein können. <span...
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30. August 2015

Künstler in der Kirche / Teil IX: Wir sind dem Blues sehr nahe

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“Der Kirchenmusiker muss runter von der Empore und mit diesen Menschen unten einen Teppich weben.” Ein Gespräch mit dem Musiker Uwe Steinmetz über Erde, Himmel, gelebte Blue Notes und die Zukunft wahrer Kirchenmusik.* Im Interview die Hör-Empfehlung von Uwe Steinmetz: Charles Mingus – Moanin’, Blue Notes im Jazz.   Im TUNE IN 138 war die Rede…
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24. August 2015

Jesus, ein Lehrer? Gedanken zum Unterrichts-Beginn

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TUNE IN 138: Jesus, ein Lehrer? Gedanken zum Unterrichts-Beginn
In vielen Ländern beginnt in diesen Tagen ein neues Schul- und Studien-Semester. Das Thema “Pädagogik” ist natürlich auch für den Kunstbereich sehr wichtig. Und da viele TUNE IN-Leser entweder Studenten oder Dozenten an Musik-, Theater- oder Kunsthochschulen sind, hier einige Gedanken zum Thema.*     1. Zunächst ist offensichtlich, dass sich der heutige Kulturbetrieb, nicht zuletzt geprägt von…
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21. August 2015

“Angstvolle Stücke konnte ich sehr gut singen!”

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Interview mit der Sopranistin Rosemary Hardy Rosemary, wann hast du zu singen begonnen und wie verlief deine Laufbahn? Ich erinnere mich sehr genau an eine Begebenheit – ich war noch nicht einmal vier Jahre alt. Ich hörte eine Opernsängerin am Radio und sagte sehr resolut: “Einmal werde ich so singen wie die!” Ich war sehr überzeugt davon und brachte meine Eltern mit meinem Entschluss…
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10. August 2015

“Gott Dank zu opfern ist das Ziel der Musik”

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Interview mit Masaaki Suzuki, Dirigent und Organist Leiter des”Bach Collegium Japan”. Masaaki Suzuki, wie schaffen Sie es, dass Chor und Orchester eine Kantate verstehen? Es ist eine Frage der Kommunikation… Zum Probenbeginn gebe ich viele Erklärungen zum Kantatentext und Informationen zu Bachs Leben und so weiter. Heute haben Musiker ja genügend Kenntnisse von diesen Dingen, aber trotzdem erläutere ich noch jede Kantate. Die…
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08. August 2015

Künstler in der Kirche / Teil VIII: “Eine neue Glaubenssprache für unsere Generation suchen”

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TUNE IN 135: Kunst-Installation in der Kirche von Daniel Pastirčák
Interview mit Daniel Pastirčák, Slowakei, Schriftsteller und Pastor einer freien evangelischen Gemeinde in Bratislava.* Daniel, wie beziehst du Kunst in den Gottesdienst ein? Ich möchte zunächst vorausschicken, dass es sich im Gottesdienst um “angewandte Kunst” handelt, die zu einem bestimmten Zweck geschaffen wurde und die nicht für sich allein steht. Einem Musikstück haftet oft so viel Schönheit und künstlerische Qualität…
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27. Juli 2015

Künstler in der Kirche / Teil VII: “Kunst aus christlicher Sicht” (2/2)

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TUNE IN 134: Künstler in der Kirche / Teil VII
Es gilt, die konfliktreiche Seite des Verhältnisses von Kunst und Kirche ohne einseitige Schuldzuweisungen aufzuarbeiten. Es gibt noch allzu viele Vorurteile und Verletzungen auf beiden Seiten. Wie kann diese Aufarbeitung geschehen? Der Schriftsteller András Visky liest ein Gedicht in der KIRCHE KREATIV im “Crescendo Sommerinstitut” am Samstag,…
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20. Juli 2015

Künstler in der Kirche / Teil VI: “Kunst aus christlicher Sicht” (1/2)

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TUNE IN 133: Künstler in der Kirche / Teil VI
Die beiden nächsten Weitere TUNE INs findest Du hier-Beiträge zu “Künstler in der Kirche” entnehmen wir der Stellungnahme zu “Kunst aus christlicher Sicht”, die ARTS+ und die Schweizerische Evangelische Allianz veröffentlicht haben.   1. Kunst im Dienst der Kirche  Der Blick…
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13. Juli 2015

Künstler in der Kirche / Teil V: “Offene Kunstwerke im Gottesdienst?”

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TUNE IN 132: Künstler in der Kirche / Teil V
Wie Umberto Eco* (links unten im Bild) in einem bahnbrechenden Buch ausführt, sind viele moderne Kunstwerke in einer dreifachen Weise offen: 1. Sie sind „in Bewegung“ (wie die <a title="Zu Alexander Calder und seinen...
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06. Juli 2015

Künstler in der Kirche / Teil IV: “Künstler im Gottesdienst – Propheten, Zungenredner, Ausleger?”

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Fortsetzung von TUNE IN 130: 1. Korinther 14 (1-5) / 26-29 III. Paulus gibt praktische Ratschläge: Es braucht in der Gemeinde eine Auslegung der Zungenrede (darunter versteht man unverständliches Sprechen, insbesondere im Gebet – s. dazu auch TUNE IN 130) und einen geordneten Vortrag der Zungenrede selber: “So jemand mit Zungen…
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29. Juni 2015

Künstler in der Kirche / Teil III: “Künstler im Gottesdienst – Propheten, Zungenredner, Ausleger?”

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Seit dem Jahr 2001 bin ich in über 1000 Gottesdiensten und liturgischen Konzerten aktiv als Jazzmusiker und Komponist, in verschiedenen kirchlichen Traditionen und liturgischen Formaten. Da ich Jazz in Kirchen spiele und damit keine traditionelle Kirchenmusik, ist es ein immerwährender und zwingender Lernprozess für mich geworden, über die Rolle des Künstlers in der Kirche nachzudenken. Die…
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21. Juni 2015

Künstler in der Kirche / Teil II: “Menschen wollen in einem Gottesdienst etwas erleben”

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Wir möchten in einer neuen Reihe von TUNE INs fragen: Wie können Künstler in der Kirche dienen? Warum ist das Engagement von Künstlern in der Kirche wichtig? TUNE IN 128 hatte das Thema: Gotteslob. Hier zitieren wir einige bemerkenswerte Aussagen von Pfr. Ulrike Bittner und Pfr. Dr. Wolfgang J. Bittner, beide sehr interessante Theologen – und auch grosse Kunstkenner, die professionelle Künstler in ihre…
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14. Juni 2015

Künstler in der Kirche / Teil I: Anbetung

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Wir möchten in diesem und in einigen weiteren TUNE INs fragen: Wie können Künstler in der Kirche dienen? Warum ist das Engagement von Künstlern in der Kirche wichtig? Tatsache ist, dass nicht alle Kirchen und Kirchgemeinden eine Ahnung davon haben (oder eine Erinnerung daran), wie wichtig Kunst für sie sein könnte. Und nicht alle Künstler sind motiviert, ihre Gaben in einer Kirche einzusetzen. Dies…
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08. Juni 2015

Psalm 190: “Gib meiner Kunst Erfolg!?!”

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Dürfen wir so beten: “Gib dem Werk unserer Hände Bestand?” Und als Künstler: “Gib meiner Kunst Deine Bestätigung und Erfolg.” So ähnlich lautet jedenfalls der Schluss von Psalm 90, 17. Aber klingt das nicht eher stolz? Stolz würde es dann klingen, wenn die Bitte vom Wunsch getragen wäre, den schon die Turmbauer von Babel sehr deutlich ausgeprochen haben: “Wir wollen uns einen Namen machen.”…
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30. Mai 2015

Lukas 1,46-55: Das Magnificat

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“Denn Grosses hat er, der mächtig ist, an mir getan. Und heilig ist sein Name.” Das Magnifikat ist einer der bekanntesten Bibeltexte. Es nimmt in der liturgischen Tradition vieler Kirchen einen prominenten Platz ein, und ist unzählige Male vertont worden. Kürzlich durfte ich diese wundervollen Worte mit ganz neuen Augen betrachten – bei einer Abendandacht im Berliner Stadtkloster Segen. Die dort gebotene Auslegung erfuhr ich als sehr…
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29. Mai 2015

Amazing Grace

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TUNE IN 125 - TUNE IN 125: Der Text zu Amazing Grace
Vor einigen Tagen sang der Koreaner Eungkwang Lee, Bariton an der Oper Basel, in der “Kirche Kreativ*” das Lied “Amazing Grace”. Wie wunderschön. Es ist eines der bekanntesten geistlichen Lieder. Beleuchten wir kurz seine Entstehungsgeschichte und denken über seinen geistlichen Gehalt nach. (mehr …)
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16. Mai 2015

Babel und Pfingsten

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TUNE IN 124: Babel und Pfingsten
Es ist interessant, in der Pfingstzeit einen Vergleich herzustellen zwischen dem Turmbau zu Babel (Genesis 11) und Pfingsten (Apostelgeschichte 2). Solche Vergleiche zwischen alttestamentlichen und neutestamentlichen Figuren gibt es schon in der Bibel. Für Paulus ist Christus der “neue Adam”, denn er ja hat die tiefe Trennung zwischen Mensch und Gott aufgehoben, unter der die Menschheit seit Adam steht. Auch in der Kirchengeschichte hat man…
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09. Mai 2015

Moses & Aron

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In den letzten Wochen hatte ich zwei Mal das Vorrecht, Arnold Schönbergs (1874 – 1951) “Moses und Aron” in der Komischen Oper Berlin zu sehen. Der Inszenierung von Vladimir Jurowski (musikalische Leitung) und Barrie Kowsky (Regie) gelingt es, die Oper…
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02. Mai 2015

Mein Alabasterkrug

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Audio “My Alabaster Jar” by Patt Chairns Wadenpfuhl “Ein Pharisäer hatte Jesus zum Essen eingeladen. Jesus war in sein Haus gekommen und hatte sich zu Tisch gesetzt. In dieser Stadt lebte auch eine Frau, die für ihren unmoralischen Lebenswandel bekannt war. Als sie erfahren hatte, dass Jesus im Haus des Pharisäers zu Gast war, nahm sie einen…
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22. April 2014

Johannes 20, 24-29

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TUNE IN 69: Johannes 20, 24-29
Thomas, auch Didymus genannt, einer der Zwölf, war nicht dabei gewesen, als Jesus zu den Jüngern gekommen war. Die anderen erzählten ihm: “Wir haben den Herrn gesehen!” Thomas erwiderte: “Erst muss ich seine von den Nägeln durchbohrten Hände sehen; ich muss meinen Finger auf die durchbohrten Stellen und meine Hand in seine durchbohrte Seite legen. Vorher glaube ich es nicht.” <span...
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15. April 2014

Römerbrief 5,8

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TUNE IN 68: Römerbrief 5,8 - Die drei Kreuze. Radierung von Rembrandt, 1653
“Gott aber beweist seine Liebe gegen uns damit, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.” In dieser Passionszeit wollen wir uns darauf besinnen, was der Tod von Jesus am Kreuz bedeutet. Lassen wir einen der renommiertesten christlichen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts zu Wort kommen: Clive Staples Lewis (aus „Pardon, ich bin Christ / Kap. II,4). <span...
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08. April 2014

Johannes 3, 25-30

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TUNE IN 67: Johannes 3, 25-30
“Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen” „Da erhob sich ein Streit zwischen den Jüngern des Johannes und einem Juden über die Reinigung. Und sie kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: Meister, der bei dir war jenseits des Jordans, von dem du Zeugnis gegeben hast, siehe, der tauft, und jedermann kommt zu ihm. Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, wenn…
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02. April 2014

Johannes 3, 14-20 / 4. Mose 21,4-9

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TUNE IN 66: Johannes 3, 14-20 / 4. Mose 21,4-9
„Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn…
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26. März 2014

Johannes 3, 8 / Hesekiel 1

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TUNE IN 65: Johannes 3, 8 / Hesekiel 1
„Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. Also ist ein jeglicher, der aus dem Geist geboren ist.“ Manchmal hilft es zu einem besseren Textverständnis, wenn man den eigenen Namen einsetzt. Versuchen wir es einmal: „Also bin ich ….. wie der Wind, der bläst, wo er will. Man hört…
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19. März 2014

1 Thessalonicher 5,18

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„Seid dankbar in allen Dingen, denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“ Nach einem stündigen oder anderthalbstündigen Konzert sind wir Musiker froh, wenn wir mit Applaus bedacht werden. Der Applaus ist ein Zeichen dafür, dass das Publikum unsere Leistung schätzt. Und es tut gut, anschliessend Leute zu treffen, die ihre Dankbarkeit für das, was wir ihnen geboten haben, auch…
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